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Freitag, 09. September 2011 mit der Gruppe kunst-stoff-regensburg...

23.09.2011 - 27.11.2011

Kunst im Schlachthof Straubing

AnDenken

„AnDenken“ heißt die Ausstellung der Regensburger Gruppe Kunst.Stoff im Alten Schlachthof Straubing.

Vernissage 23.09.11

Von 24. September bis zum 27. November 2011 zeigt sie ein Gemeinschaftswerk der Gruppe und mehrere Einzelarbeiten. Annäherungen an das Phänomen des Andenkens und Erinnerns.

Die Regensburgerinnen Brigitte Berndt, Renate Haimerl Brosch, Renate Höning, Johanna Obermüller, Barbara Regner und Julia Weigl sind die Gruppe Kunst.Stoff.

In ihrer aktuellen Schau spüren sie dem Andenken nach, dem Souvenir, dem Ding, das Erinnerungen wach ruft, kreisen es ein, zeigen Herzen, Halsschmuck, Fahnen, Bruderschaftsstangen, Fotografien vom Meer und eine Art Teppich oder Blumenaltar aus unzähligen Stoffblüten.

Ort der Andacht: Stoffblumen

Zum Teppich mit dem Titel "Glaube, Liebe, Hoffnung" gehören Videos und Texte, die das Objekt in unterschiedliche Bedeutungszusammenhänge stellen: Der Teppich als Altar, als Ort der Andacht, als Symbol des Werdens und Vergehens, mit Blüten, die unter ausbeuterischen Bedingungen in Heimarbeit hergestellt wurden. Das sind nur wenige Assoziationen, die er wach ruft. Der Prozess der Herstellung, das Knüpfen der Stoffblumen verweist auf einen meditativen gemeinschaftlichen Akt.

Wertlos wird wertvoll

Brigitte Berndt, Künstlerin, Kuratorin und Schmuckdesignerin, vollzieht in ihrer Arbeit einen höchst zeitgemäßen Umwertungs- und Umdeutungsprozess. Ihre Arbeiten beziehen sich auf die Omnipräsenz der Müllberge. Wertstoffe verwandelt Berndt in Schmuck. Die so entstandenen Arbeiten beziehen ihren großen Reiz aus der Spannung zwischen wertlos und wertvoll. Plastikeislöffel, Joghurtbecherdeckel und Milchtütenverschlüsse verwandeln sich in filigranen Schmuck. Präsentiert an aus Obstkistenbrettern zusammengenagelten Kreuzen, erhält Berndts Schmuck Mahnmalcharakter. „Erinnerung an den letzten Sommer“ heißt das Amalgam aus bunten Eislöffeln aus Kunststoff, geformt zu Ringen und Ketten, umgewertet im Herbst.

Herzen mit tausend Nadelstichen

Renate Höning wählt das Herz als plakatives Zeichen zum Inbegriff des Andenkens. Auf gläsernen Tellern liegen frei geformte Herzen aus Glas, aneinander liegende Herzkammern mit Furchen und Arterien, gleichermaßen zerbrechlich wie kompakt. Die Verwundung des Herzens vergegenwärtigen besonders die aus Silikon gegossenen Herzen, die an Haken von der Decke baumeln. Aus transluzentem Silikon, verbrämt mit tausenden und abertausenden Nadelstichen von roter Seide, erinnern diese Herzen an Wunden und Schmerzen. Dem Druck einer Presse hielten die aus Nessel genähten, gepolsterten Herzen stand. Wiederum mit Kammern, Furchen und Arterien erscheinen diese Herzen schemenhaft, weiß auf weiß.

Johanna Obermüllers Ritual

Auf papierenen Fahnen zeigt Johanna Obermüller frei erfundene kalligrafische und figürliche Formen. Am deutlichsten treten Mensch und Lamm hervor. Was sie verbindet, ist das vom Menschen geopferte Lamm. „Der Mensch erhofft sich doch immer etwas“, erklärt Obermüller ihre Arbeit. „Er sucht sich doch immer die passenden Gottheiten aus für seine Wünsche und er bringt Opfer dar, Geld, Reis, Früchte, Tiere und versucht so, das Schicksal günstig zu stimmen.“ Johanna Obermüllers Installation aus diesen expressiv mit schwarzer Tusche bemalten Papierfahnen und weißen Suppentellern mit Münzen verweist auf ein Ritual, das in vielen Kulturen rund um den Globus Anwendung finden könnte und dennoch sehr persönlich ist.

Griechenland und das Meer

Mit ihren Lochkamera-Fotografien setzt Barbara Regner der Sehnsucht ein Denkmal, die Menschen ereilt, wenn sie am Meer sitzen, den Horizont im Blick und die Frage nach dem Dahinter im Kopf. Das Ineinander von Wasser und Himmel zeigt fast monochrome Farbstrukturen. Diesen kontemplativen Arbeiten stellt Barbara Regner die heitere Anmut der Illusion griechischen Wandschmucks entgegen. Dafür ließ sie von Freundinnen und Freunden Pappteller bemalen, die an Griechenland erinnern sollen: im Wasser baumelnde Beine, Zyklopen, Mäander, gelockte Schönheiten, stolze Gottheiten. „Mit diesem Spiel wollte ich bewusst machen, wie präsent die Antike in uns ist.“ Dutzende von Papptellern spiegeln die Kultur, aus der wir kommen.

Reliquienschrein oder Gebetsmühle?

Bruderschaftsstangen symbolisieren Gemeinschaft und Überzeugung. Renate Haimerl Brosch deutet dieses Zeichen der Zugehörigkeit aus katholischen Wallfahrts- und Prozessionsbräuchen in eine Religionen übergreifende Richtung. Die Köpfe der mit weißem Ornament verzierten Stangen gestaltet sie aus Draht, Wachs, Borsten, Hühnerbeinen und Federn völlig frei. Die Drahtgebilde bergen Gefäßen gleich kostbare Inhalte, Inhalte, die das Erinnern beflügeln. Eine Kugel aus Draht umschließt eine Perlhuhnfeder. Das erinnert gleichermaßen an einen Reliquienschrein wie an eine buddhistische Gebetsmühle. Haimerl Broschs Bruderschaftsstangen entführen so in den unendlich weiten Kosmos gemeinsamen Erinnerns.

Zur Ausstellung erscheint eine Mappe mit Arbeiten der Künstlerinnen in einer geringen Auflage.

Julia Weigl/19.09.2011

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

 

Gruppe Kunst.Stoff, Obere Bachgasse 20, 93047 Regensburg

Pressekontakt: Julia Weigl

Brigitte Berndt, Renate Haimerl Brosch, Renate Höning, Johanna Obermüller, Barbara Regner und Julia Weigl sind die Gruppe Kunst.Stoff.

In ihren Arbeiten kommen verschiedene Medien und jede Art von "Stofflichkeit" zum Einsatz. Jede vorgefundene Situation kann als Ausgangsbasis dafür dienen, sie in einen neuen Kontext zu stellen, sie neu zu definieren und zu erfinden. Der "Stoff" ist Grundlage für jede künstlerische Verarbeitung. Jeder Stoff, sei er materiell, gesellschaftspolitisch, historisch oder literarisch erzählend, ist für die Gruppe Kunst.Stoff eben "Kunststoff".

 

 


Freitag, 09. September 2011 Kunst- und Gewerbeverein Regensburg 85. Jahresschau

17.09.2011 - 16.10.2011

Eröffnung: Freitag, 16. September 2011, 19:00 Uhr

Ansteckschmuck Silber Knochen Kunststoff

Liebe FreundInnen und KundInnen,

drei meiner Schmuckstücke wurden von der Jury ausgewählt und werden bei der »85. Jahresschau« des Kunst- und Gewerbeverein Regensburg gezeigt.

Zur Vernissage am Freitag, 16.09.11 um 19 Uhr lade ich Sie und Ihre Freunde ganz herzlich ein.  

Kunst- und Gewerbeverein Regensburg
Ludwigstr. 6, 93047 Regensburg

Begrüßung: Alfred Böschl, 1. Vorsitzender

Einführung: Claus Caspers, Sprecher Kunst- und Ausstellungsausschuss

Viel Vergnügen und beste Grüße

Ihre Brigitte Berndt


Freitag, 09. September 2011 Nachlese

mit der Gruppe kunst-stoff-regensburg in Straubing 23.09.2011 - 27.11.2011

Kunst im Schlachthof Straubing

AnDenken

„AnDenken“ hieß die Ausstellung der Regensburger Gruppe Kunst.Stoff im Alten Schlachthof Straubing.

Von 24. September bis zum 27. November 2011 zeigte sie ein Gemeinschaftswerk der Gruppe und mehrere Einzelarbeiten. Annäherungen an das Phänomen des Andenkens und Erinnerns.

Die Regensburgerinnen Brigitte Berndt, Renate Haimerl Brosch, Renate Höning, Johanna Obermüller, Barbara Regner und Julia Weigl sind die Gruppe Kunst.Stoff.

In dieser Schau spürten sie dem Andenken nach, dem Souvenir, dem Ding, das Erinnerungen wach ruft, kreisten es ein, zeigten Herzen, Halsschmuck, Fahnen, Bruderschaftsstangen, Fotografien vom Meer und eine Art Teppich oder Blumenaltar aus unzähligen Stoffblüten.

Ort der Andacht: Stoffblumen

Zum Teppich mit dem Titel "Glaube, Liebe, Hoffnung" gehörten Videos und Texte, die das Objekt in unterschiedliche Bedeutungszusammenhänge stellen: Der Teppich als Altar, als Ort der Andacht, als Symbol des Werdens und Vergehens, mit Blüten, die unter ausbeuterischen Bedingungen in Heimarbeit hergestellt wurden. Das waren nur wenige Assoziationen, die er wach rief. Der Prozess der Herstellung, das Knüpfen der Stoffblumen verwies auf einen meditativen gemeinschaftlichen Akt.

Wertlos wird wertvoll

Brigitte Berndt, Künstlerin, Kuratorin und Schmuckdesignerin, vollzieht in ihrer Arbeit einen höchst zeitgemäßen Umwertungs- und Umdeutungsprozess. Ihre Arbeiten beziehen sich auf die Omnipräsenz der Müllberge. Wertstoffe verwandelt Berndt in Schmuck. Die so entstandenen Arbeiten beziehen ihren großen Reiz aus der Spannung zwischen wertlos und wertvoll. Plastikeislöffel, Joghurtbecherdeckel und Milchtütenverschlüsse verwandeln sich in filigranen Schmuck. Präsentiert an aus Obstkistenbrettern zusammengenagelten Kreuzen, erhält Berndts Schmuck Mahnmalcharakter. „Erinnerung an den letzten Sommer“ heißt das Amalgam aus bunten Eislöffeln aus Kunststoff, geformt zu Ringen und Ketten, umgewertet im Herbst.

Herzen mit tausend Nadelstichen

Renate Höning wählte das Herz als plakatives Zeichen zum Inbegriff des Andenkens. Auf gläsernen Tellern lagen frei geformte Herzen aus Glas, aneinander liegende Herzkammern mit Furchen und Arterien, gleichermaßen zerbrechlich wie kompakt. Die Verwundung des Herzens vergegenwärtigten besonders die aus Silikon gegossenen Herzen, die an Haken von der Decke baumelten. Aus transluzentem Silikon, verbrämt mit tausenden und abertausenden Nadelstichen von roter Seide, erinnerten diese Herzen an Wunden und Schmerzen. Dem Druck einer Presse hielten die aus Nessel genähten, gepolsterten Herzen stand. Wiederum mit Kammern, Furchen und Arterien erschienen diese Herzen schemenhaft, weiß auf weiß.

Johanna Obermüllers Ritual

Auf papierenen Fahnen zeigte Johanna Obermüller frei erfundene kalligrafische und figürliche Formen. Am deutlichsten traten Mensch und Lamm hervor. Was sie verband, ist das vom Menschen geopferte Lamm. „Der Mensch erhofft sich doch immer etwas“, erklärte Obermüller ihre Arbeit. „Er sucht sich doch immer die passenden Gottheiten aus für seine Wünsche und er bringt Opfer dar, Geld, Reis, Früchte, Tiere und versucht so, das Schicksal günstig zu stimmen.“ Johanna Obermüllers Installation aus diesen expressiv mit schwarzer Tusche bemalten Papierfahnen und weißen Suppentellern mit Münzen verwies auf ein Ritual, das in vielen Kulturen rund um den Globus Anwendung finden könnte und dennoch sehr persönlich ist.

Griechenland und das Meer

Mit ihren Lochkamera-Fotografien setzte Barbara Regner der Sehnsucht ein Denkmal, das die Menschen ereilt, wenn sie am Meer sitzen, den Horizont im Blick und die Frage nach dem Dahinter im Kopf. Das Ineinander von Wasser und Himmel zeigte fast monochrome Farbstrukturen. Diesen kontemplativen Arbeiten stellte Barbara Regner die heitere Anmut der Illusion griechischen Wandschmucks entgegen. Dafür ließ sie von Freundinnen und Freunden Pappteller bemalen, die an Griechenland erinnern sollen: im Wasser baumelnde Beine, Zyklopen, Mäander, gelockte Schönheiten, stolze Gottheiten. „Mit diesem Spiel wollte ich bewusst machen, wie präsent die Antike in uns ist.“ Dutzende von Papptellern spiegeln die Kultur, aus der wir kommen.

Reliquienschrein oder Gebetsmühle?

Bruderschaftsstangen symbolisieren Gemeinschaft und Überzeugung. Renate Haimerl Brosch deutete dieses Zeichen der Zugehörigkeit aus katholischen Wallfahrts- und Prozessionsbräuchen in eine Religionen übergreifende Richtung. Die Köpfe der mit weißem Ornament verzierten Stangen gestaltete sie aus Draht, Wachs, Borsten, Hühnerbeinen und Federn völlig frei. Die Drahtgebilde bargen Gefäßen gleich kostbare Inhalte, Inhalte, die das Erinnern beflügeln. Eine Kugel aus Draht umschloss eine Perlhuhnfeder. Das erinnerte gleichermaßen an einen Reliquienschrein wie an eine buddhistische Gebetsmühle. Haimerl Broschs Bruderschaftsstangen entführten so in den unendlich weiten Kosmos gemeinsamen Erinnerns.

Zur Ausstellung erschien eine Mappe mit Arbeiten der Künstlerinnen in einer geringen Auflage.

Julia Weigl

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

 

Gruppe Kunst.Stoff, Obere Bachgasse 20, 93047 Regensburg

http://www.kunst-stoff-regensburg.de

Pressekontakt: Julia Weigl

Brigitte Berndt, Renate Haimerl Brosch, Renate Höning, Johanna Obermüller, Barbara Regner und Julia Weigl sind die Gruppe Kunst.Stoff.

In ihren Arbeiten kommen verschiedene Medien und jede Art von "Stofflichkeit" zum Einsatz. Jede vorgefundene Situation kann als Ausgangsbasis dafür dienen, sie in einen neuen Kontext zu stellen, sie neu zu definieren und zu erfinden. Der "Stoff" ist Grundlage für jede künstlerische Verarbeitung. Jeder Stoff, sei er materiell, gesellschaftspolitisch, historisch oder literarisch erzählend, ist für die Gruppe Kunst.Stoff eben "Kunststoff".

 

 


Donnerstag, 25. August 2011 Ausstellung Herbst 2011

16.09.2011 - 15.10.2011

Schmuck aus Idar-Oberstein

Herbst 2011

reconnected!

Die Galerie brigitte berndt SCHMUCK versammelt in der diesjährigen Herbstausstellung „reconnected!“ – wieder verbunden - Arbeiten von 6 Absolventinnen der Fachhochschule Idar-Oberstein. Alle Teilnehmerinnen haben gemeinsam im Jahr 2010 ihr Studium zur diplomierten Schmuckdesignerin abgeschlossen und sich dann in alle Winde verstreut.

Die Hochschule, die auf dem Schmucksektor bis vor ein paar Jahren eher die traditionell handwerkliche Lehrmeinung vertrat, hat ihr neues Konzept „wie man schmuck wird“ mit sehr erstaunlichen Ergebnissen umgesetzt.

Brigitte Berndt vereinigt diese höchst unterschiedlichen Denkansätze, was zeitgenössischer Schmuck sein kann, in einem hochinteressanten „Klassentreffen“.

Sachiyo Higaki, wohl am weitesten entfernt wohnend, schickte ihre Arbeiten aus Hiroshima, Japan. Ihr meist aus poliertem Holz bestehender Schmuck deutet das Material völlig neu. Filigran und sehr sensibel ausgeführt, zum Teil mit Applikationen ergänzt, bekommen Form und Maserung von „nur Holz“ eine Wertigkeit, die begeistert.

Lisa Kröber ist nach Ihrer Ausbildung nach Tallinn, Estland ausgewandert. In ihrem Schmuck steht das Metall für Papier zum Festhalten von Zerbrechlichem, Vergänglichem. Es wird zu Kästchen, zu Rahmen, gefüllt mit Gedanken und Geschichten, ausgeführt zum Beispiel als kantige Ringe oder Broschen. Sehr markante Verbindungen von Silber und Wachs mit Fotografien, Edelsteinen oder eben Worten.

Marcella Ferretti aus Rheinland-Pfalz zeigt ihre Interpretation zum Thema „Reflektor“. Ihre Darstellung wiederkehrender Muster in Colliers, Broschen und Ringen, ausgeführt in Aluminium und Schmuckstein, fordert das Auge heraus bis hin zur optischen Täuschung. Diese zunächst technisch wirkenden „Multiples“ d.h. dreidimensionale künstlerische Arbeiten aus seriell hergestellten Objekten, überzeugen durch ihren kaleidoskopischen Effekt und weigern sich, langweilig zu werden.

Nahe beieinander im Saarland leben Sabine Conrad und Antje Stolz. Sabine Conrad hat sich in ihren Ketten gewissermaßen dem Prinzip „my home is my castle…“verschrieben. In immer neuen Variationen erstellt sie Profile und Schnitte von kleinen Häusern, witzig kombiniert aus Silber, Holz und Kunststoff. Hier ist ein hoher Aufmerksamkeitswert garantiert.

Antje Stolz geht mit ihren Schmuckideen eher sehr frech um. Ketten mit Abgüssen „großer Klunker“ in Kunststoff, überzogen mit schwarzem Graphit und dem Titel „..alles Abklatsch..“ oder kombiniert mit Teilen eines Persianerpelzes zeugen von Mut der Trägerin zum „Anderssein“ und liefern Gesprächsstoff, versprochen.

Wiederum ganz anders der Schmuck von Silke Rehermann, die sich in Idar-Oberstein selbst niedergelassen hat. Klare futuristische Formen und Farben lassen an Begriffe wie „Colani“ oder „Raumschiff“ denken. Rechte Winkel sucht man hier vergebens. Pures Polystyrol in Weiß, Blau oder Schwarz und Stahldraht als Unterkonstruktion vereinigen sich zu verwegen geschwungenen Gebilden, die als Broschen oder Colliers ihre Wirkung nicht verfehlen.

Jede Schmuckdesignerin hätte in ihrer ausgeprägten Individualität eine eigene Ausstellung verdient, die Galerie brigitte berndt SCHMUCK zeigt einen Querschnitt aller.

„reconnected!“

Vernissage am 16.09.11 ab 18 Uhr. Marcella Ferretti und Antje Stolz werden anwesend sein.

Ausstellung vom 16.09.11 bis zum 15.10.11

Zum Regensburger Galerienabend am 24.09.11 von 18 bis 24 Uhr geöffnet, mit Musik von Bertl Wenzl + Co.


Mittwoch, 25. Mai 2011 Brigitte Berndt als Kuratorin für den Kunst- und Gewerbeverein Regensburg

Kunst- und Gewerbeverein Regensburg

...aufgrund des sehr positiven Besucherechos verlängert bis 03.07.11!

Zum zweiten Mal präsentiert Brigitte Berndt als Kuratorin im Kunst-und Gewerbeverein Regensburg KünstlerInnen und KunsthandwerkerInnen verschiedener Gewerke unter dem Titel

„Gewebe, Geflecht und Strukturen“.

Claudia Barthel, Sünching, Keramikerin und Bildhauerin. Ihr Interesse gilt den mysthischen Themen. Ihre figurativen Steinzeugarbeiten strahlen Erdverbundenheit und Bodenständigkeit aus.

Angeliki Hofmann, Amerikanerin arbeitet ebenfalls mit Keramik. Ihre künstlerische Arbeit besteht darin, zerbrochene Gegenstände als Fundament ihrer Objekte zu benutzen und fehlende Teile zu ergänzen oder zusammen zu binden oder zu umwickeln.

Renate Höning aus Regensburg, häkelt aus Metalldraht Kleidungsstücke, Schuhe, Unterwäsche und Oberbekleidung. Mittels Luftmaschen lässt sie fragile Drahtobjekte entstehen.

Brigitte Kunz, besser bekannt unter dem Künstlernamen „Dejan“, stammt ebenfalls aus Regensburg. Hier präsentiert sie ihre Polymer Clay Ringe zum ersten Mal der Öffentlichkeit.
Da werden Tierköpfe detailverliebt ausgearbeitet und zu ungewöhnlichen Ringen gestaltet. Aber auch „Oligarchenschmuck“, für LiebhaberInnen üppigen Designs, aus kleinsten Perlen und Steinen aufwendig gearbeitet, finden sich in ihrer Kollektion.

Brigitte Paulzen aus Nürnberg verwendet für ihre dekorativen Stolen verschiedene Stoffe und verleiht der Trägerin das gewisse "Divenhafte".

Maja Vogl aus Bernhardswald zeigt mit ihren fein gewebten, leuchtend farbigen Schals  eindrucksvoll, das ihre Wurzeln in der Malerei liegen.

Charlotte Vögele, Vize Direktorin der Fachschule für Blumenkunst in Freising, bringt natürliches, scheinbar nicht zusammen passendes Pflanzenmaterial strukturell zusammen.
Ihre Objekte erzielen einen erstaunlichen Gesamteindruck, ohne den Bestandteilen ihre Eigenheiten zu rauben.

Marianne Wurst aus Eschlingen bei Stuttgart zeigt neueste Hutkreationen, bei denen Seide und Wolle gekonnt kombiniert werden und so dem Grundmaterial Filz regelrecht Grazie verleiht.

Zum Auftakt der Vernissage am Freitag, den 27.5. um 19 Uhr zeigen SchülerInnen des Rupert-Mayer-Zentrums ihre aus Zeitungspapier kreierten Kleidungsstücke in einer kleinen Modenschau.

zur Einladung des KGV

 


Mittwoch, 25. Mai 2011 Ausstellung Frühjahr 2011

03.06.2011 - 09.07.2011

Susanne Elstner und Katja Schlegel

Frühjahr 2011

Die Schmuckgalerie brigitte berndt SCHMUCK präsentiert
am 03.06.11 Schmuck aus München.

Katja Schlegel bedient sich in ihren Schmuckstücken der ganzen Vielfalt
modernen Materialsmixes und assoziiert der Betrachterin
und Trägerin z.B. barocken Ohrschmuck durch den Schattenriss
moderner Formgebung.

Susanne Elstner arbeitet mit feinsten Drähten aus Gold und Silber und
eröffnet sich Möglichkeiten der Formgebung, die natürlich und fast
lebendig wirken.
Die filigrane Verarbeitung erzeugt den optischen Eindruck
von samtiger Weichheit
und ist trotzdem äußerst stabil. Die gedankliche Verbindung zu Kreaturen aus
Flora und Fauna erzeugt zudem den Wunsch zum Anfassen.

"Die Gegensätzlichkeit beider Schmuckkonzepte trotz klarer Grundformen
macht das gemeinsame Ausstellen spannend", begründet Brigitte Berndt
die Zusammenstellung der Arbeiten.

Die Ausstellung eröffnet mit einer Vernissage am 03.06.11 um 19 Uhr
in der Galerie brigitte berndt SCHMUCK, Untere Bachgasse 11 und
geht bis zum 9. Juli. Beide Schmuckkünstlerinnen werden anwesend sein.

Ich freue mich auf Ihr Kommen.

Ihre Brigitte Berndt

 


Sonntag, 13. Februar 2011 Schmückende Verwertungsstrategien

Portrait von Brigitte Berndt in der Fachpresse

Das Magazin "Kunsthandwerk & Design" berichtet umfassend über nationale und internationale Kunsthandwerks- bzw. Design-Messen, Ausstellungen, Künstler und ihre Arbeiten.

 

In der Ausgabe 2/2011 unterstreicht ein mehrseitiger Artikel über Brigitte Berndt einmal mehr die überregionale Bedeutung ihrer Schmuckkunst.

Lesen Sie hier weiter.

 

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der

Ritterbach Verlag GmbH
Rudolf-Diesel-Str. 5-7
50226 Frechen
Tel: 02234/1866-94

www.kunstwelt-online.de

 


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